Migration – Fremdsein in der Fremde

Elimelech und seine Familie waren Migranten in Moab. Migration bedeutet Wanderung” und zwar innerhalb des eigenen Landes oder außerhalb. Wanderung ist alt als die Menschheitsgeschichte. Die Bible bewertet Wanderung” bzw. Grenzenübertritt positiv, weil sie den Menschen die Möglichkeit für einen neuen Anfang bzw. Perspektive gibt. Trotzdem macht sie Menschen zu Fremden.

So wurden Elimelech und seine Familie in Moab Fremde. Elimelech starb in einem fremden Land und die Söhne nahmen sich einheimische Frauen. Ist dadurch die Integration gelungen?

Im Jahr 2015 sind ca. 1.1 Million Menschen nach Deutschland gekommen. Weltweit sind ca. 200 Million MigrantenInnen unterwegs, auf der Suche nach einem neuen Anfang und Lebensperspektive. Welches Schicksal erwartet diese Menschen und welche Antwort haben wir parat? Abschottung oder Willkommenskultur? Wie reagiert die Gesellschaft darauf? Wird die Integration gelingen?

Quelle: John Uzuh in Welt.Kulturen, © 2016 Stiftung St. Matthäus – Kulturstiftung der EKBO, Brot für die Welt, Diakonie Deutschland